Bevor wir nach den Möglichkeiten von Non-Profit-Organisationen in Twitter fragen, sollten wir vielleicht erst einmal nach den Möglichkeiten von Twitter überhaupt fragen.
Hierzu die Fakten
(siehe http://www.internetnews.com/commentary/article.php/11091_3824796_1 )
- Laut der Internetmarketingfirma HubSpot haben mehr als die Hälfte aller Leute, die sich bei Twitter angemeldet haben nie einen Tweet geschrieben (55%), folgen niemandem (56%) und haben selbst keine Leser (53%)
- Nielsen Online berichtete im April 2009, dass die meisten neuen Nutzer (60%), nachdem sie einen Account erstellt haben, wieder abspringen
- Laut Harvard Business School schreibt der durchschnittliche Twitter-Nutzer einen Tweet und dann nie wieder
- Entsprechend TechCrunch machen 20% der Nutzer 80% der Inhalte bei Twitter aus. Harvard Business School widerspricht: Es seien 10 % der Nutzer, welche 90% der Tweets ausmachen.
- Eine Umfrage der Pace University und des Participatory Media Network fand heraus, dass nur 22% der Leute zwischen 18 und 24 Twitter nutzen (obwohl fast alle Social Network Profile haben)
Die Frage bleibt also: Ist Twitter tot bzw. steht es bereits mit einem Bein im digitalen Grab? Und natürlich die Frage, welche uns beschäftigen sollte: Sollen NPOs Twitter nutzen oder sollten sie sich die Mühe und Ressourcen sparen und lieber auf andere Kanäle zurückgreifen?

Tweets die Twitter ist doch tot » Web 2.0 und Non-Profit-PR erwähnt -- Topsy.com
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Zwitscherpresse und immowertgmbh, Old Mac Donald erwähnt. Old Mac Donald sagte: Twitter ist doch tot » Web 2.0 und Non-Profit-PR: Die Frage bleibt also: Ist Twitter tot bzw. steht es bereits mit eine http://url4.eu/17gea [...]
#1 Pingback vom 14. Januar 2010 um 02:40