Der BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) trägt den aktuellen Social Media Entwicklungen Rechnung, indem er einen “Code of Ethics” für den richtigen Umgang mit Social Media veröffentlicht. Damit definiert er für werbetreibende Unternehmen – und dies gilt gleichfalls auch für Nonprofit-Organisationen – sechs Empfehlungen, wie ethisch korretk mit Usern in Social Networks, Blogs sowie auf der hauseigenen Website kommuniziert werden sollte. Unter den sechs Stichpunkten Respekt, Sachlichkeit, Erreichbarkeit, Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Recht werden Hinweise gegeben, welche wichtigen Punkte beim Umgang mit Social Media zu beachten sind.
Als Gründe für die Veröffentlichung nennt der BVDW u.a. die veränderte Kommunikation im Web:
“Das Social Web hat die Kommunikationsspielregeln des Internets verändert. Die Nutzer sind nicht mehr reine Empfänger von Botschaften, sondern können selbst Inhalte publizieren – in Blogs, Social Networks, Online-Shops und/oder auf Nachrichtenportalen. Dies beeinflusst die Markenführung und Unternehmenskommunikation im Web: Gängige Marketing- und PR-Instrumente greifen nicht mehr. Social Media erfordert einen Dialog zwischen Unternehmen und Internetnutzern auf Augenhöhe. Abmahnungen oder Drohungen erzielen dagegen einen negativen Effekt, der durch öffentlichen Druck zur langfristigen Schädigung des Images einer Marke und/oder Unternehmens führen kann.” (BVDW 2009)

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