Bei der Recherche zu unserem Referat nächste Woche bin ich auf einen sehr interessanten Artikel von Marc Scheloske gestoßen, welcher sich mit der Demokratisierung der Wissenschaftskommunnikation durch wissenschaftliche Blogs auseinandersetzt:
http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/
Der Artikel verweist darauf, dass Wissenschaftsblogs ein Instrument sind, um von einem Wissenschaftsmonolog zu einem Dialog zwischen Forscher und Laie zu kommen. Laut dem Autor sind hier vor allem die Kommentar- und Trackbackfunktionalität entscheidende Diskursfunktionen. Des Weiteren würden bei Blogs auch die wissenschaftlichen Titel des Autors (Prof., Dr. etc.) weniger ins Gewicht fallen, und so eine Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation entstehen.
Der Autor geht dabei auch auf das Konzept des “Scientific Citizenship” ein, nach welchem es sowohl ein Recht des Einzelnen gibt, sich über Wissenschaft und Technik zu informieren, als auch eine Pflicht, entsprechende Verantwortung im Kollektiv zu tragen, und sich entsprechend seines Standpunkts zu positionieren.

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